Michaels Reisetagebuch: Hawaii-Neuseeland-Kanada - Wwoofing: Arbeiten auf Farmen

Wwoofing: Arbeiten auf Farmen

Wwoof ist die Abkürzung für "Willing Workers on organic Farms", was so viel bedeutet wie Freiwillige Farmhelfer.

  • Anmeldung:

    Um in Neuseeland auf einer der 600 teilnehmenden Farmen "wwoofen" zu können, muss man zuerst Mitglied bei der Wwoof-Organisation werden. Danach erhält man eine Broschüre mit Adressen von Farmen, die sogenannte "Wwoofer", also "Farm-Helfer", aufnehmen. Anmelden kann man sich über die Webseite http://www.wwoof.co.nz/ bereits in Deutschland oder auch erst nach der Ankunft in Neuseeland. Für "Wwoofing" ist kein Work and Travel-Visum nötigt.



  • Was ist Wwoofing eigentlich genau?

    Eigentlich ist es ganz simpel: Man arbeitet auf einer Farm täglich zwischen 4 und 8 Stunden mit und bekommt dafür kostenlos Kost und Logis und natürlich Einblicke in das Leben der Einheimischen. Effektiv verdienen tut man also dabei nichts. Die Auswahl an Farmen, die Wwoofer aufnehmen, ist riesig. Von einer großen Schaffarm bis hin zu kleinen Bauernhöfen, die ökologisch anbauen oder nur für den Eigenbedarf produzieren, ist alles dabei.



  • Wann auf den Farmen nachfragen?

    Es lohnt sich nicht, bereits von Zuhause bei den Farmen wegen eines Jobs nachzufragen. Die meisten suchen eher kurzfristig jemanden. Es reicht daher vollkommen, dass man erst anruft, wenn man in Neuseeland ist. Einfach anrufen und fragen, ob jemand gesucht wird und sagen, dass man an dem und dem Tag kommen möchte.

  • Voraussetzungen:

    Vorkenntnisse im organischen Anbau werden in der Regel nicht gestellt, aber man sollte Lust haben, sich auf etwas ganz Anderes und Neues einzulassen. Wichtig ist, dass man sich vorher überlegt, auf was für einer Farm man arbeiten möchte und was man körperlich und physisch verkraften kann. Gerade auf Farmen mit Viehzucht könnten die traditionellen Arbeitsweisen der Farmer den einen oder anderen ggf. schockieren. Ein Tipp an Vegetarier: Bitte unbedingt schon bei der Bewerbung angeben, dass man kein Fleisch isst, da viele Farmer darauf nicht eingestellt sind.

  • Weitere Möglichkeiten:

    Das "Department of Conservation" (DOC) sucht ebenfalls freiwillige Helfer. Das Aufgabenfeld ist weitgestreckt und reicht von Vogelzählungen und Hilfe bei Walstrandungen bis hin zu Hüttenpflege und vielem mehr. Einige dieser Aktivitäten setzen eine gewisse Fitness voraus. Dies wird bei der Bewerbung berücksichtigt. Bewerben kann man sich beim "Conservation Volunteer Co-ordinator" in jedem DOC-Büro. Weitere Informationen unter:
    Department of Conservation