Michaels Reisetagebuch - Meine fünf Jahre in England: Hier habe ich gewohnt



Hier habe ich in England gewohnt:



30. März 1994
bis 30. Juni 1994:
308 London Road
Dover (Kent)
01. Juli 1994
bis 26. August 1994:
8 Godwyne Road
Dover (Kent)
27. August 1994
bis 09. Dezember 1994:
47 Coolinge Road
2. Etage
Folkestone (Kent)
10. Dezember 1994
bis 31. März 1995:
47 Coolinge Road
Erdgeschoss
Folkestone (Kent)
01. April 1995
bis 25. März 1999:
11 Stockham Court
Elventon Close
Cheriton
Folkestone (Kent)


Was sind die Vorteile, eine gewisse Zeit in Großbritannien zu leben?
Es gibt sehr viele:
  • Eine Sprache fliessend zu lernen
  • Eine andere Kultur/Mentalität hautnah kennen zu lernen
  • Man hat viele kleine Erfolgslebnisse, die man daheim als selbstverständlich zur Kenntnis nimmt
  • Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schön
  • Wenn man nicht gerade in einer Weltstadt wie London lebt, ist das Leben deutlich stressfreier
  • Der Kundenservice ist in Großbritannien um Klassen besser als in Deutschland (Öffnungszeiten der Geschäfte, Bedienung etc). Erstklassige Supermärkte in Kent sind »Tesco«, »Sainsbury's« oder »Morrisons« (regional unterschiedlich)
    Wirtschaftsreportage: Tesco, der Eroberer
  • Man zahlt dramatisch weniger Steuern als in Deutschland
  • Die Arbeitslosigkeit ist deutlich geringer; Deutsche werden gern eingestellt. Allerdings ist es sehr schwer, einen Job von Deutschland aus zu finden. Vor Ort sind sogenannte »Job-Agencies«, die es überall in den Innenstädten gibt, sehr behilflich und beraten gut. Die Arbeitsämter werden in England »Job Center« genannt. In den großen und bekannten Zeitungen, wie "The Times" werden in erster Linie Führungskräfte gesucht. Empfehlenswerte sind die Lokalzeitungen, die allerdings in jeder Stadt anders heißen. Interessante Stellenanzeigen mit vielen Stellenanzeigen: Canterbury ("Canterbury Gazette") Dover ("Dover Express") Folkestone ("Folkestone Herald"). Alle drei Zeitungen erscheinen wöchentlich (donnerstags).
    Übersicht: Newspaper-Index Grossbritannien


Und was sind die Nachteile?
Es gibt sehr wenige:
  • Das Gesundheitssystem (NHS=National Health Service) ist berühmt-berüchtigt und leider entspricht dieses auch den Tatsachen. Am besten bleibt man gesund.
    Info: National Health Service (NHS)
    Info: BUPA (privater Krankenversicherer)
  • Die Oberflächlichkeit der Briten ist ebenfalls berühmt-berüchtigt und kann nach einem längeren Aufenthalt auch mal etwas nerven
  • Das Wetter nördlich von Birmingham ist wirklich nicht besonders gut. Im Süden ist es aber deutlich angenehmer; im Südwesten ist es milder und im Südosten deutlich niederschlagsärmer
  • Vieles am und im Haus ist erheblich reparaturanfälliger
Wichtige Zusatztipps:
  • Reportage:
    Auf Pump - Ein verschuldetes Heim ist die Burg der Briten
  • Einreise mit Haustieren nach Großbritannien:
    Die Vorschriften auf einen Blick
  • Höflichkeit als große Insel-Tugend:
    Reportage: Geduldig Schlange stehen, nett 'Sorry' sagen: Gute Umgangsformen sind in Großbritannien besonders wichtig.


  • Elektrizität, Stecker und Steckdosen:

    Die Netzspannung beträgt in Großbritannien 230 Volt Wechselstrom bei 50 Hz. Die Mitnahme eines Adapters ist nötig, da die Steckdosen dreipolig und flach sind (Ausnahme: Rasierapparate). Man bekommt einen solch notwendigen Adapter im Elektrofachhandel oder im Baumarkt. Das gilt natürlich auch umgekehrt für den in England gekauften Videorekorder. Für den benötigt man ebenfalls in Deutschland einen Adapter.