Wohnen in Dublin wird immer teurer | michaels reisetagebuch

Wohnen in Dublin

Bis 2007 galt Irland mit den höchsten Wachstumsraten der Wirtschaft noch als „keltischer Tiger“. Doch seit dem Höhepunkt des Booms sind die Immobilienpreise um 55% gefallen. So wurde der Bankensektor ruiniert. Die EU wurde um finanzielle Unterstützung gebeten.
Schon im September 2012 (der dritte Monat in Folge) stiegen die Immobilienpreise in Dublin um 2,6 Prozent an, teilte die Statistikbehörde Central Staristics Office mit. Irland wird für Immobilienkäufer attraktiver. Es wird noch kein Erholungstrend ausgesprochen. Doch es soll viele Chancen geben, das Geld gut in Immobilien anlegen zu können. Die Banken müssten entsprechende Hypotheken auslegen. Das Volumen der gewährten Kredite ist in der ersten Jahreshälfte auf 950 Millionen Euro gefallen. Im Vergleich dazu waren es im ersten halben Jahr 2006 noch 18,5 Milliarden Euro. Deshalb wird oftmals eine Immobilie zur Hälfte vom Eigenkapital gezahlt.
Es ist zu erkennen, dass nach dem Fall der Immobilienpreise sich der Markt erstmals etwas erholt. Attraktive Angebote sind erhältlich. Die Nachfrage steigt wieder. Hierfür ist auch die nicht steigende Arbeitslosigkeit verantwortlich. Die marktführende Bank vergibt rund 40 Prozent des Marktes für neue Hypotheken. Desweiteren ist das Angebot familienfreundlicher Wohnimmobilien gesunken. Es sind nicht mehr als 10.000 neue Eigenheime in Dublin entstanden. Im Jahre 2006 waren es rund 93.000, wie aus staatlichen Angaben hervorgeht.
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass es viele Wohnungen und Häuser in Dublin gibt. In der Regel sind diese schon möbliert. Trotzdem ist es insbesondere für Alleinstehende schwierig eine günstige und hochwertige Wohnung zu finden. Aus diesem Grund entstehen Wohngemeinschaften. Hier wohnen Studenten und Personen mit einem regulären Einkommen.

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