Das Schiff, das den Atlantik bezwang | michaels reisetagebuch

Die Sirius war ein englisches Dampfschiff und überquerte als erstes seiner Art den Atlantik. Es wurde 1837 in Leith durch Robert Menzies & Son erbaut und sollte dem Transport von Waren innerhalb der Umgebung um die Britischen Inseln dienen. Ursprünglich sollte sie nur zwischen Cork und London zum Einsatz kommen.
Die Seitenbalanciermaschinen befanden sich zwischen Fock- und Großmast. Sie leisteten 320 PS. Damals neuartig waren sogenannte Oberflächen-Konsendatoren, welche Dampf mit Hilfe von Frischwasser auch bei Meeres-Dampfern erzeugen konnten.
In dieser Zeit tobte unter den Gesellschaften ein Wettstreit. Jede wollte die Erste sein, welche ihr Dampfschiff erfolgreich über den Atlantischen Ozean bringt. Die “British and American Steam Navigation Company” wollte mit ihrem Dampfschiff British Queen antreten, jedoch konnte diese nicht rechtzeitig fertiggestellt werden.
Daraufhin heuerte diese Gesellschaft die Sirius für eine Fahrt nach New York an.
Am 04.04.1838 startete die Sirius von Cork aus nach New York. An Bord befanden sich 40 Passagiere. Das Kommando hatte Lieutenant Richard Roberts. Rund 18 Tage trotzte die Sirius den schlechten Wetterbedingungen. Ihre durchschnittliche Geschwindigkeit betrug 8,03 Knoten.
Zwei Monate später passierte das Dampfschiff noch einmal den Atlantik. Danach kam es zur Steam Packet Co. zurück und verfolgte seine ursprüngliche Bestimmung als Warentransport von Cork nach Glasgow. Neun Jahre später strandete das Schiff an den Klippen von Ballycotton Bay in Irland. Hierbei starben 20 Menschen.

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de.wikipedia.org/wiki/Sirius_(1837)